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Landshuter Hochzeit einer der schönsten Einsatzorte

Foto: (vl.) Polizeirat Andreas Urban berichtet
Bundestagsabgeordneten Florian Oßner von der aktuellen Arbeit
in der Polizeiinspektion Landshut.

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner unterstützt Anliegen der Polizeiinspektion
Landshut

Die Polizeiinspektion Landshut ist die höchstbelastete
Dienststelle in Niederbayern und hofft im Rahmen des
Programms „Polizei 2025“ auf spürbare Personalaufstockungen.
Der Einsatz von Einstellungsberatern und Werbeaktionen zeigen
erste positive Auswirkungen in steigenden Bewerberzahlen,
berichtet Polizeirat Andreas Urban bei einem Arbeitsgespräch
mit Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU). Der
Haushaltspolitiker sicherte Urban seine Unterstützung zu.
„Wir müssen den Beruf attraktiver gestalten, beispielsweise
durch flexiblere Einsatzmöglichkeiten“, so Urban. Auf das junge
und motivierte Team kommen künftig weitere
Herausforderungen durch den starken Zuzug in die Region
hinzu. Oßner stimmte mit Urban überein, dass das Wachstum die
gesamte Region unter große Herausforderung stelle: „Unsere
Heimat hat sehr großes Potenzial, aber die Rahmenbedingungen
müssen dafür auch stimmen.“ Zu den Rahmenbedingungen
gehört ein optimierter Arbeitsplatz in der Polizeiinspektion,
daher besteht ein großer Sanierungsbedarf, beispielsweise beim
Brandschutz und in der Modernisierung der Polizeiinspektion im
historischen Gebäude in der Neustadt. Sorgen macht dem
stellvertretenden Dienststellenleiter die nach Corona wieder
stark ansteigende Zahl der Vorführungen, also Personen
persönlich vor Gericht zu verbringen. Dies setze eine hohe
Personalbindung und die Unterstützung der benachbarten
Dienststellen voraus. Nach Ende der coronabedingten
Einschränkungen nehmen die durch die Polizei Landshut zu
betreuenden Vorführungen wieder zu. Aus Sicht Urbans wäre es
wünschenswert, dass die Möglichkeit von Videovernehmungen
in Gerichtsverfahren weiter forciert wird, um die Zahl der
Vorführungen mit dem dadurch verbundenen
Sicherheitsaufwand zu reduzieren.

Mit demokratischen Werten überzeugen
Die Kriminalitätsentwicklung im Bereich der Polizeiinspektion
Landshut sei in seiner Entwicklung moderat, eine finale
Bewertung ist erst im kommenden Jahr möglich. Im Bereich des
Straßenverkehrs zeichnet sich für den Bereich Landshut für das
laufende Jahr eine Zunahme bei den Alkoholfahrten ab. Alkohol
und Drogen im Straßenverkehr sind eine der
Hauptunfallursachen und daher weiter im Fokus polizeilicher
Kontrollen. Die Freigabe von Cannabis ist in diesem
Zusammenhang aus polizeilicher Sicht kritisch zu sehen, so
Urban.
Unverändert finden in Landshut – zwar zahlenmäßig vermindert –
die sogenannten Montagsspaziergänge statt. Der Fokus hat sich
von Corona weg zur Inflation, Energiekrise und generellen
Staatskritik gewandelt. Die Versammlungen blieben in Landshut
bisher gewaltfrei, die Polizei setzt dabei weiter auf einen
deeskalativen Ansatz sowie kommunikatives Vorgehen. Hier
sieht Oßner auch die Politik in der Pflicht: „Am Ende müssen
wir die Leute wieder mit ins Boot holen und mit unseren
demokratischen Werten argumentativ überzeugen.“
Schon jetzt gäbe es erste Gespräche mit den Förderern und den
Landshuter Blaulichtorganisationen zur Einsatzplanung
anlässlich der Landshuter Hochzeit im nächsten Jahr. „Die
Großveranstaltung über Wochen gehört zu den schönen
Einsätzen als Polizist in der Region. Trotz der vielen Arbeit in
der Zeit genießen die Beamten die außergewöhnliche
Atmosphäre vor historischer Kulisse“, bemerkt Urban.
Bundestagsabgeordneter Florian Oßner dankte abschließend
Urban und seinem gesamten Team der Polizei Landshut für ihren
engagierten Einsatz mit einem vorweihnachtlichen Geschenk.

Foto: Florian Oßner

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