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ALOIS SCHLODER – Landshuter Eishockey-Legende ist 75.

Eigentlich spielte der kleine Alois Fußball, bis er aber dann seinem älteren Bruder Kurt nacheiferte, der Eishockeyspieler war. Weil er anfangs nicht so gut Schlittschuh laufen konnte war er erst Torwart, bis er dann im Alter von 13 Jahren selbst Tore für den EVL Nachwuchs schießen durfte.

1963 begann dann seine unvergleichliche Karriere beim EV Landshut die 23 Jahre lang anhielt. In dieser Zeit absolvierte er 1058 Spiele und erzielte dabei 631 Tore für den EVL. Bald darauf wurde Alois Schloder für die Deutsche Nationalmannschaft nominiert und nahm 1966 an der B-Weltmeisterschaft in Zagreb teil. Im festen Stamm der Nationalmannschaft erzielte er 87 Treffer in 206 Spielen (12 Weltmeisterschaften, Olympische Winterspiele 1968, 1972 und 1976) und gewann 1976 bei den Olympischen Spielen mit dem Nationalteam die Bronzemedaille. Mit dem EVL wurde er 1969 Deutscher Eishockey-Pokalsieger sowie 1970 und 1983 Deutscher Meister.

Mit dem Abschiedsspiel „Servus Alois“ beendete er seine Karriere vor 7000 Zuschauern in Landshut. Im übrigen spielte Schloder, trotz lukrativen Angeboten aus dem Ausland, während seiner gesamten Liga-Zeit ausschließlich für den EV Landshut. 2005 wurden dann seine sportlichen Erfolge durch die Aufnahme in die IIHF Hall of Fame in Toronto gewürdigt.

Zu Ehren seines 75. Geburtstages kamen zahlreiche Gratulanten zu einem Geburtstagsempfang in die VIP-Lounge des EVL.

Einen besonderen Dank sprach Schloder seiner Frau Margit aus, die er, wie sollte es auch anders sein, im Eisstadion kennen lernte.

Fotos und Text: Klartext.LA

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