AKS erinnert bei Stadtspaziergang an Landshuts Zeit als Universitätsstadt
Dr. Mario Tamme führte durch die Jahre 1800 bis 1826 und zeigte Spuren der Landesuniversität
v.l. Kreisvorsitzende Mariana Gronewald-Haake, Dry Mario Tamme und Julian Zehntner
Als Landshut noch Universitätsstadt war
AKS lud zum historischen Stadtspaziergang mit Dr. Mario Tamme ein
Dass Landshut einst Universitätsstadt war, ist vielen bekannt. Doch welche Spuren hat diese besondere Epoche im Stadtbild hinterlassen? Und wie veränderten Studenten und Professoren das Leben in der Stadt? Diesen Fragen gingen die Teilnehmer eines historischen Stadtspaziergangs nach, zu dem der AKS (Arbeitskreis Schule, Bildung und Sport der CSU) eingeladen hatte.
Unter der fachkundigen Leitung von Dr. Mario Tamme begaben sich die Teilnehmer am Dienstag, 20. Oktober, auf eine spannende Zeitreise in die Jahre 1800 bis 1826. In dieser Zeit war Landshut Sitz der bayerischen Landesuniversität, die zuvor in Ingolstadt beheimatet gewesen war und 1826 nach München verlegt wurde.
Kreisvorsitzende Mariana Gronewald-Haake betonte in ihrer Begrüßung die Bedeutung der Universität für die Landshuter Stadtgeschichte bis in die heutige Zeit.
Dr. Tamme verstand es, historische Hintergründe anschaulich und lebendig zu vermitteln. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung die Universität für die damals noch vergleichsweise kleine Stadt hatte. Professoren, Studenten und das akademische Leben prägten nicht nur das Bildungswesen, sondern auch das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben Landshuts.
Der Spaziergang eröffnete neue Perspektiven auf vertraute Straßen und Plätze und machte ein bedeutendes Kapitel der Landshuter Stadtgeschichte unmittelbar erfahrbar. Zugleich bot er Gelegenheit zum Austausch über die historische Entwicklung der Stadt und ihre Rolle als Bildungsstandort.
Gerade im Jahr 2026, in dem sich die Verlegung der Universität nach München zum 200. Mal jährt, gewinnt der Blick auf diese Epoche besondere Bedeutung.

