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Museumsfachberatung in Niederbayern

Unterstützung für haupt-, neben- und ehrenamtlich geleitete Museen

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung „Objektbezogene Vermittlung in Museum und Schule“ bei einer Ausstellung in der Heiliggeistkirche in Landshut.

Landshut. Die Museumsberatungsstelle des Bezirks Niederbayern wurde 2019 ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die regionale Vernetzung zwischen den niederbayerischen Museen voranzutreiben, die vielfältigen musealen Angebote zu bündeln und die Attraktivität der niederbayerischen Museumslandschaft zu steigern. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Beratung von Museen bei der Neukonzeption von Dauerausstellungen sowie bei der Erstellung von Medienkonzepten, die fachliche Begleitung der Freilichtmuseen Massing und Finsterau sowie der Gedenkstätte Mainkofen und die Förderung von nichtstaatlichen Museen und Sammlungen. Zudem gehören Vortragstätigkeiten sowie die Konzeption und Durchführung von Fortbildungen zum Tätigkeitsfeld der Museumsfachberatung.

Erfolgreiche Fortbildungsveranstaltungen zum Jahresende

Zwei gelungene Veranstaltungen fanden erst kürzlich im Dezember statt:  Die gemeinsam mit dem Landkreis Rottal-Inn veranstaltete Fortbildung „Das Museum fit für die Schule machen.“ brachte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Online-Plattform MUSbi näher, auf der Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen nach Angeboten suchen können, die in ihre Region und zu ihren Unterrichtsinhalten passen. Bei der Veranstaltung wurde anschaulich erläutert, wie sich Einrichtungen auf MUSbi kostenfrei präsentieren können, und Anregungen für Vermittlungsangebote für Schulklassen gegeben. Die teilabgeordneten Lehrkräfte des MUSbi-Teams Niederbayern, Marion Seidl und Anja Klein, verwiesen darauf, dass Museumsbesuche keinem Frontalunterricht gleichen sollen. Es bedarf vielmehr „Programme, bei denen Kinder selbst tätig werden können.“

Die Fortbildung „Objektbezogene Vermittlung in Museum und Schule“, eine Kooperation mit der Bayerischen Museumsakademie, richtete sich an Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Lehrkräfte aller weiterführenden Schularten. Neben der Thematik, welche Inhalte über das Objekt vermittelt werden sollen, stand hierbei auch die Frage nach dem Lehrplanbezug und der Einsatz möglicher Methoden für die Umsetzung von objektbezogener Vermittlung im Fokus.

„Es freut mich, dass unsere Veranstaltungen so gut angenommen wurden. Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv,“ resümiert Dr. Cindy Drexl, Museumsfachberaterin des Bezirks Niederbayern. „Die beiden Veranstaltungen bilden einen rundum gelungenen Jahresausklang.“

Foto: Bezirk Niederbayern / Cindy Drexl

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