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Tag der Offenen Tür in Kindernestern, ZAK e.V., und in vier städtischen Großtagespflegen

Samstag, 15.4.2023, 13 - 17 Uhr

Die Kinder aus dem „Haus am Wald“ malen sich ihr Meer selbst, durch das sie nun im Kletter-Holzschiff fahren können. 

Wo Kinder (fast) alles dürfen

Einblicke in die Kindernester des ZAK e.V. am Samstag, 15.4. von 13 bis 17 Uhr
Sie klettern und matschen, sie malern und panschen, sie backen und bauen – am Samstag, den 15.4., zeigen Tagesmütter und Erzieherinnen in ZAK-Kindernestern, wie sie Kreativität und Eigenaktivität der Kinder fördern. Beim Tag der Offenen Tür von ZAK e.V. gibt es zu jeder halben Stunde ein Märchen im ZAK-Zentrums am Kennedyplatz, und zur vollen Stunde ein Puppentheater im Weltcafe und insgesamt 20mal Offene Tür in ZAK-Kindernestern und in vier städtischen Großtagespflegen des Projekts homeandcare.

An zwei Händen können Kinder in den ZAK-Nestern abzählen, wie viele Kinder in ihrem Nest betreut werden. Maximal zehn Kinder spielen, bauen und forschen hier zusammen mit zwei, manchmal drei Tagesmüttern. Eine der beiden Tagesmütter ist in den meisten Nestern eine Pädagogische Fachkraft oder Erzieherin. Weil der Betreuungsschlüssel in den Nestern so günstig ist, haben hier Kinder auch besondere Entfaltungsmöglichkeiten. Es gibt in den Nestern vielleicht nicht so teure Markenmöbel wie in Regeleinrichtungen, dafür aber oft mehr Raum für Kreativität und Forschergeist. Einzelförderung von Kindern ist leichter möglich, wenn zwei oder drei Erwachsene sich nicht um 20 oder 25 Kinder kümmern müssen.

Ganz neu im Bund der Nester präsentieren sich die „Waldforscher“ und „Waldwichtel“ im neuen „Haus am Wald“, dem ehemaligen Puff in der Inneren Münchner Straße 43. Was viele von außen nicht erwarten – hinter der Haus erstreckt sich ein ca. 1000 Quadratmeter großer Hanggarten, der vom Verein ZAK im vergangenen Jahr mit Sternstunden-Hilfe kindersicher, aber dennoch wild genug für Kinder ausgebaut worden ist. Hanns Hassert hat in seinem Holzatelier im Nikolaviertel ein Traumschiff für die Waldforscher und eine kleine Burg für die Waldwichtel gebaut – ganz nach Wünschen und Träumen der Kinder dort.

Am Fuß des Hofbergs, in der Nähe des Koenig-Museums, präsentiert sich das Kutscher-häusel, ein städtisches Denkmal, das der ZAK-Verein vor drei Jahren zusammen mit der Architektin Barbara Anetsberger und Sternstunden vor dem Verfall gerettet hat. Ein Garten mit einem Kletter-Wagen des Holzkünstlers Örni Poschmann, mit einer großer Sandkiste und einer Vogelnestschaukel lädt hier zum Spiel im Freien ein. Ein Schiff im Sandmeer des Holzkünstlers können Kinder im kleinen, hinter der Klostermauer versteckten Garten der Kindernester Biber- und Eulennest in der Johannisstraße entdecken. Und der dritte „Poschmann“-Garten liegt am Rande des Industrieviertels – ein Balanciertraum für Kinder im Obstgarten der Villa Maria, der alten gelben Villa, in der Fritz Koenig aufgewachsen ist und sein erstes Atelier hatte.

Beim Klinikum und im Magdalenenheim geben Tagesmütter und Pädagogische Fachkräfte in drei Nestern, im Storchennest, in der Storchenwiese und in der Villa Kunterbunt, gern Auskunft zum besonderen Angebot der Betreuung von Kindern, deren Eltern in der Pflege arbeiten und deswegen auf besondere Betreuungszeiten angewiesen sind. ZAK ist auch Partner des städtischen homeandcare-Projektes, in dem 10 alleinerziehende Pflegekräfte Tür an Tür mit Tagesmüttern leben, die in den frühen Morgenstunden, an Wochenenden und auch nachts die Kinder der Wohnpartnerin betreuen. Die vier städtischen Großtagespflegen in den Häusern in der Marienburger Straße beteiligen sich am Tag der Offenen Tür des Vereins. Leider ist der Garten hier noch nicht fertig gestellt – doch Einblicke in die besondere Art der Kinderbetreuung können Nachbarn und interessierte Eltern aus der Stadt hier dennoch schon gewinnen.

Noch ein Sternstunden-Projekt des Vereins ist mit einem Kindernest am Tag der Offenen Tür beteiligt – die Kinderarche im Auerweg. Fast ausschließlich mit Sternstundenmitteln und dem ehrenamtlichen Engagement der Architektin Barbara Anetsberger ist hier eine ehemalige, fast schon verfallene Ladenzeile zu einem Traumort für Kinder ausgestaltet worden.

Rings um den Kennedyplatz haben vier Kindernester geöffnet – die Schlaufüchse neben der Sparkasse, das mit dem Nikolanest in der Nikolastraße räumlich kleinste Kindernest. Auch das Nikolanest macht mit beim Tag der Offenen Tür. Dazu lädt die Ritterburg neben der Ballettschule, das Takatuka im ehemaligen Ofenladen, und – ganz neu – der ehemalige Regenbogen im Weltcafe Besucher ein. Weil das alte Quartier der Regenbogenkinder schräg gegenüber in der Seligenthaler Straße 7 nicht mehr standsicher ist, mussten die Regenbogen-Kinder und die Schulkinder aus der Sonneninsel ihre Traumnester verlassen. Auf die große Bewegungsinsel aus dem Regenbogen, die im Ausweichquartier keinen Platz finden kann, freuen sich nun die Kinder aus dem Hollerauer. Sie können künftig im ehemaligen Schützenheim das umgebaute und leicht gekürzte Kletterparadies zum Schaukeln, Klettern, Kriechen und Balancieren nutzen.

Für Eltern und Kinder gibt es im Weltcafe jeweils zur vollen Stunde, um 13, 14, 15 und 16 Uhr ein Puppentheater. Im ZAK-Zentrum jeweils zur halben Stunde ein Märchen – um 13.30, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr. In allen Nestern geben Tagesmütter, Kinderpflegerinnen und Erzieherinnen gerne Auskunft zum Quereinstieg in staatlich anerkannte pädagogische Berufe, den viele von ihnen schon geschafft haben oder den sie gerade nebenberuflich meistern. Ele Schöfthaler informiert im ZAK-Zentrum über die aktuellen Angebote des Vereins, die Hilfe für künftige Erzieherinnen mit dem HERZ-Kurs-Landshut und das Angebot, sich nebenberuflich auf die Externenprüfung in der Kinderpflege vorzubereiten.

Informationen zu den Adressen der offenen Kindernester unter www.zak-landshut.de und am Tag der Offenen Tür selbst, am 15.4. zwischen 13 und 17 Uhr, im ZAK-Zentrum am Kennedyplatz, Seligenthaler Straße 22.

Im ZAK-Büro, Seligenthaler Straße 22, 13.30, 14.30, 15.30, 16.30  Uhr:
Märchen für Menschen ab drei Jahre

im Weltcafe, Seligenthaler Straße 22, 1.OG (über Betontreppe), 13.00, 14.00, 15.00, 16.00 Uhr Puppentheater für Menschen ab zwei Jahre

  • Bibernest, Johannistraße 22a, 1 – 3 Jahre
  • Eulennest, Johannisstraße 22 a, 3 – 5 Jahre
  • Waldforscher, Haus am Wald, Innere Münchner Straße 43, 2,5 Jahre
  • Waldwichtel, Haus am Wald, Innere Münchner Straße 43, 3 – 5 Jahre
  • Kinderarche, Auerweg 5, 3 – 10 Jahre
  • Kutscherhäusel, Kolpingstraße 484d, 3 – 5 Jahre
  • Nikolanest, Nikolastraße 23, 1 – 3 Jahre
  • Regenbogen im Weltcafe, Seligenthaler Straße 22 1.OG, Vorschulkinder
  • Ritterburg, Seligenthaler Straße 22, 1. OG, 3 – 5 Jahre
  • Takatuka Seligenthaler Straße 22, 1 – 3 Jahre
  • Schlaufüchse, Seligenthaler Straße 26, 4 – 5 Jahre
  • Storchenwiese, Professor-Buchner-Straße 7, 3 – 5 Jahre
  • Villa Maria, zwei Kindernester, Hofmark-Aich-Str.28, 1,5 – 5 Jahre
  • Villa Kunterbunt, Christoph-Dorner-Str. 8, 3 – 6 Jahre
  • Home and Care, Marienburger Straße 15, vier Großtagespflegen der Stadt Landshut, 1 – 6 Jahre
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