ÖDP will Schulstraßen für mehr Sicherheit in Landshut prüfen lassen
Zeitweise Sperrungen vor Schulen sollen untersucht und zunächst an einem Standort erprobt werden

ÖDP will Schulstraßen in Landshut prüfen
Die ÖDP-Stadtratsfraktion möchte prüfen lassen, an welchen Landshuter Schulen sogenannte Schulstraßen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg sorgen könnten. Dabei werden Straßenabschnitte unmittelbar vor Schulen zu Schulbeginn und gegebenenfalls zum Schulende zeitweise für den Autoverkehr gesperrt.
„Gerade morgens entsteht vor vielen Schulen durch haltende, anfahrende und wendende Autos ein unübersichtliches Durcheinander. Ausgerechnet dort, wo besonders viele Kinder unterwegs sind, brauchen wir aber möglichst sichere und übersichtliche Verhältnisse“, erklärt ÖDP-Stadträtin Iris Haas.
Die ÖDP fordert ausdrücklich keine pauschalen Sperrungen vor allen Schulen. Die Verwaltung soll vielmehr anhand der jeweiligen Verkehrs- und Gefährdungssituation prüfen, wo eine Schulstraße sinnvoll und umsetzbar wäre. Berücksichtigt werden sollen dabei unter anderem der Hol- und Bringverkehr, bestehende Elternhaltestellen sowie die Auswirkungen auf Anlieger und das umliegende Straßennetz. Auch Erfahrungen anderer bayerischer Kommunen sollen einbezogen werden.
An einem geeigneten Standort soll das Konzept zunächst zeitlich befristet erprobt werden. „Unser Ziel ist nicht, Eltern das Leben schwerer zu machen. Wir wollen Kindern ermöglichen, auch die letzten Meter zur Schule sicher und möglichst selbstständig zurückzulegen. Eine gut geplante Schulstraße kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten“, so die ÖDP-Fraktion.

