Kreisverkehr an LA 14/Neißestraße als Buswende?
Umsetzung des Stadtratsantrages vom 25. Februar 2024

Landshut, 02. Juni 2025 – Die Stadt Landshut wird im Bausenat am 6. Juni 2025 auf einen Stadtratsantrag mit der Vorstellung einer möglichen dauerhaften Lösung reagieren. Nachdem bereits im Februar 2024 die Stadträte L. Graf, H. Radlmeier, L. Schnur und R. Schnur mit Antrag Nr. 569 eine alternative Wendemöglichkeit gefordert hatten, schlägt die Bauverwaltung in der kommenden Sitzung vor einen „Kleinen Kreisverkehr“ nach Möglichkeit zeitnah an der Kreuzung LA 14/Neißestraße zu errichten. Damit müssten Busse zum Wenden nicht mehr durch das enge Straßennetz von Auloh fahren. Der Linienverkehr bliebe unverändert.
Hintergrund
Mit Beginn der Bauarbeiten für das Grüne Zentrum fiel Ende Februar 2024 die bisherige Wendemöglichkeit für Busse am Lurzenhof weg. Seitdem müssen bis zu 18 tägliche Busfahrten durch das Wohngebiet Auloh ausweichen – der Antrag Nr. 569 vom 25. Februar 2024 machte dies zum Thema und fordert eine Buswendemöglichkeit außerhalb des Schul- und Wohngebietes. Er wurde von den Stadträten Ludwig Graf, Helmut Radlmeier, Ludwig Schnur und Rudolf Schnur eingebracht.
Beschluss und Maßnahme
In der aktuellen Sitzungsvorlage schlägt das Tiefbauamt vor, den Knotenpunkt LA 14/Neißestraße zu einem „Kleinen Kreisverkehr“ umzubauen. Damit könnte direkt vor Auloh gewendet werden, ohne dass Busse den Ortsteil durchfahren müssen. Die Baukosten liegen schätzungsweise zwischen 80.000 € und 100.000 € brutto; provisorische Leitborde sollen die Insel markieren, die auf der bereits asphaltierten Kreuzungsfläche entsteht. Eine Teilfläche von ca. 40 m² müsste dafür von der Hl. Geist Spitalstiftung erworben werden.
Stadtwerke und Straßenverkehrsamt begrüßen die Maßnahme: Die Wendezeiten verkürzen sich um rund sieben Minuten pro Fahrzeug und reduzieren Leerfahrten um ca. 3 Kilometer je Runde. Pro Schultag spart die Stadt so insgesamt etwa 54 km Leerfahrten und rund 120 Minuten an Fahrtzeit. Zudem senkt die neue Verkehrsführung die Geschwindigkeit auf der LA 14 unmittelbar vor dem Kreisverkehr.
Weiterer Ablauf bei Zustimmung der Mitglieder des Bausenates:
Die Verwaltung würde beauftragt, den notwendigen Grunderwerb zu veranlassen und den Kreisverkehr zeitnah zu errichten. Sobald die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen sind, könnte mit der Umsetzung begonnen werden. Die Stadt Landshut würde über den Baufortschritt und den Inbetriebnahmetermin informieren.
Die Antragsteller zeigten sich erfreut und hoffen im Sinne der Verkehrssicherheit, der ÖPNV-Effizienz und des Umweltschutzes auf eine Zustimmung und rasche Umsetzung der Planung.


