Mindestlohn für Reinigungskräfte steigt in Landshut
Rund 850 Reinigungskräfte erhalten ab Januar mindestens 15 Euro pro Stunde
Glatte 15 Euro – das ist der neue Stundenlohn, den Gebäudereinigerinnen ab jetzt
mindestens verdienen müssen, so die IG BAU Niederbayern.
Landshut: 850 Reinigungskräfte arbeiten in 22 Unternehmen
15 Euro pro Stunde ist das Minimum – fürs Saubermachen in Landshut
Sie machen alles picobello: Rund 850 Reinigungskräfte sorgen in Landshut für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Niederbayern mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.
„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt David Tabach von der IG BAU Niederbayern. Alle 22 Gebäudereiniger-Unternehmen in Landshut müssten sich daran halten.
„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen in Landshut einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Tabach. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der Vorsitzende der IG BAU Niederbayern, David Tabach.

