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Pfarrgarten in Auloh: Ja zu einer sich einfügenden Wohnbebauung

Der Pfarrgarten der Gnadenkirche in Auloh, ein seit 60 Jahren unberührtes Naturidyll soll weitgehend ein Biotop-Trittstein bleiben.
Stadtrat Rudolf Schnur führte zu Beginn des Tagesordnungspunktes aus, dass es in den letzten Wochen viele Kontakte zwischen den Akteuren gegeben habe und unter anderem Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger vor Ort war um sich zu informieren und mit den Anwohnern auszutauschen. Anfang Oktober 2020 wurde die Planung der Zentralküche an der Stelle durch die Antragsteller zurück gezogen.
Wörtlich sagte er: „Die Anwohner haben keine Einwände gegen eine sich einfügende Wohnbebauung, die einem sozialen Zweck dient, wenn die restliche Freifläche als Biotop-Trittstein dauerhaft gesichert wird.“Im nächsten Bausenat wird über das Gebäude selbst und die Sicherung der Freifläche entschieden.
Umweltsenat vom 28. Oktober 2020, 16.00 Uhr
Tagesordnungspunkt 1 „Aufstellung des vorhabensbezogenen Bebauungsplanes Nr. 07-4 „Östlich Oderstraße“ im beschleunigten Verfahren gem. § 13 a BauGB (Bebauungsplan der Innenentwicklung)
Von den 11 Stadträten wurde einstimmig beschlossen:
1. Vom Bericht des Referenten über die Änderungen der Planungen auf der Grünfläche neben der evangelischen Kirche Auloh (Verzicht auf die gewerbliche Küche), vom vorgelegten Baumbestandsplan zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 07-4 „östlich Oderstraße“ sowie der aktuellen Planskizze für ein kompaktes Wohngebäude wird Kenntnis genommen.
2. Mit der Errichtung einer Anlage für inkludierendes Wohnen auf der Grünfläche neben der evangelischen Kirche Auloh besteht Einverständnis. Der bestehende Baumbestand soll weitestgehend erhalten und die Sicherung der Biotop-Trittsteinfunktion in die künftige Grünordnung integriert werden. Für beseitigte Gehölze sind Ersatzpflanzungen vorzusehen.


