Gemeinsames Pflanzen im KlimaWald verbindet Generationen
Landshuter Umweltzentrum setzt auf Artenvielfalt, Bildung und langfristigen Waldaufbau
Die Teilnehmer hörten den Erklärungen von Förster Johann Orthuber zu.
Jährliche Pflanzaktion zeigt, wie Umweltbildung Generationen verbindet
Landshut. Der 1. Landshuter KlimaWald des Landshuter Umweltzentrum e.V. ist am Wochenende wieder ein Stück gewachsen. Ehrenamtliche, Familien und Unterstützer trafen sich zu einem gemeinsamen Pflanztag und setzten junge Baumhaseln, Winterlinden und Elsbeeren in die Erde. Revierförster Johann Orthuber begleitete die Aktion und erinnerte daran, wie groß die Aufgabe ist: „Der Bewaldung mit jungen Baumsetzlingen ist eine Jahrhundertaufgabe“, sagte er bei der fachlichen Erklärung vor der Pflanzaktion.
Projektleiter Andreas Leichtfuß und Vereinsvorsitzender Roland Dietel führten durch den Vormittag, erklärten den Teilnehmer alles rund um das Projekt. Dietel betonte, wie sehr ihn die Resonanz jedes Jahr aufs Neue freue. „Es ist jedes Jahr toll zu sehen, wie alle Generationen zusammen anpacken“, sagte er. Die Mischung aus Kindern, Jugendlichen, Eltern und Senioren gebe dem Projekt seine besondere Stärke. „Wenn die Jüngsten erleben, wie ein Wald entsteht, verstehen sie später auch, warum wir ihn schützen müssen.“
Die Pflanzaktion ist Teil des langfristigen Programms des Vereins, der den KlimaWald seit Jahren aufbaut, pflegt und als Lernort nutzt. Ziel ist ein stabiler, artenreicher Mischwald, der den Klimaveränderungen standhält und gleichzeitig Wissen vermittelt. Die Teilnehmenden erfuhren, welche Baumarten künftig besser zurechtkommen und warum Artenvielfalt wichtig bleibt.
Zum Abschluss blickte Dietel auf die kommenden Jahre. Der KlimaWald solle weiterwachsen – nicht nur flächenmäßig, sondern auch als Ort für Begegnung und Bildung. „Wer hier mitpflanzt, lässt ein Stück Zukunft entstehen“, sagte er. „Und genau das verbindet uns.“

