FREIE WÄHLER fordern praxistaugliche Umsetzung der Attestpflicht
Aiwanger spricht sich für digitale Lösungen und weniger Belastung der Praxen aus
Attestpflicht ab dem ersten Tag: FREIE WÄHLER fordern eine praxistaugliche Lösung, auch digital
Aiwanger: „Es ist nicht praxistauglich, wenn jeder Kranke im Wartezimmer antreten muss“
München. Der Landes- und Fraktionsvorstand der FREIEN WÄHLER Bayern fordert bei der geplanten Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag eine praxistaugliche, auch digitale Lösung statt zusätzlicher Belastungen für Patienten und Arztpraxen.
Der Landes- und Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER sowie Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärt: „Missbrauch der Krankmeldung muss reduziert werden, wir brauchen aber wirklich (Arzt-)praxistaugliche Lösungen. Es ist nicht zielführend, wenn jeder Kranke in der Arztpraxis antreten muss, um sich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abzuholen. Sich bei schlechtem Gesundheitszustand oder mit einer ansteckenden Krankheit ins Wartezimmer zu setzen ist oft nicht zielführend. Der Arzt braucht einen ausreichenden Handlungsspielraum, um das zu bewerten. Digitale moderne Lösungen wie z.B. kurze Videokonferenzen sind eine wichtige Möglichkeit.“
Unabhängig davon sprechen sich die FREIEN WÄHLER für eine stärkere Förderung von Vorsorge und Prävention aus. Ziel müsse sein, Krankheiten noch gezielter vorzubeugen und die Gesundheitsversorgung langfristig zu entlasten.
Der Generalsekretär der FREIEN WÄHLER Bayern, Hans Martin Grötsch, sagt: „Neue Vorgaben dürfen nicht zu noch mehr Bürokratie und einer zusätzlichen Überlastung der Arztpraxen führen. Entscheidend ist eine Lösung, die praktikabel ist und den Versorgungsrealitäten vor Ort gerecht wird.“

