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Diese eingeschleppten Pflanzen sind hochgefährlich

Eingeschleppte Pflanzenarten – sogenannte Neophyten – stellen eine wachsende Gefahr dar. Sie verdrängen heimische Arten, gefährden ganze Ernten und können sogar für Menschen und Tiere giftig sein. Eine Bestandsaufnahme von Ökologen der Universität Wien zeigt, wie groß die Herausforderung inzwischen ist: Über 1.600 Arten wurden seit der Neuzeit nach Mitteleuropa gebracht – viele davon absichtlich als Zierpflanzen. 🌱

1. Kirschlorbeer
Der beliebte Gartenstrauch, ursprünglich aus Südosteuropa, ist für heimische Insekten nahezu wertlos. Alle Pflanzenteile sind hochgiftig: Verzehr kann zu Übelkeit, Herzrasen oder im Extremfall zu Atemstillstand führen. Zudem verbreitet er sich schnell durch Vögel und Selbstaussaat. 🚫

2. Ragweed (Ambrosia)
Aus Nordamerika eingeschleppt, löst Ragweed massive Allergien und Asthmaanfälle aus. Schon wenige Pollen genügen. Die Pflanze blüht bis in den Oktober und ist wegen der enormen Pollenproduktion hochgefährlich für Allergiker. 🤧

3. Riesen-Bärenklau
Einst aus dem Kaukasus eingeführt, verursacht schon Hautkontakt entzündliche Reaktionen und Blasenbildung. Die Ausbreitung erfolgt über Wind und Wasserläufe. Besonders Kinder und Tiere sind gefährdet. ⚠️

4. Stechapfel
In allen neun Bundesländern nachgewiesen, vor allem im Osten. Der hochgiftige Ackerunkraut-Bewuchs kann Ernten von Mais, Hirse oder Kartoffeln kontaminieren. Samen im Erntegut sind gefährlich und nur schwer zu entfernen. Im schlimmsten Fall muss die gesamte Ernte vernichtet werden. 🌾

5. Erdmandel
Die Erdmandel breitete sich in der Südsteiermark stark aus. Sie gilt als kaum bekämpfbares Unkraut und bedroht den Mais- und Kürbisanbau. Ihre Widerstandsfähigkeit macht sie zu einem ernsten Problem in der Landwirtschaft. 🌽

6. Götterbaum
Der ursprünglich aus Asien stammende Baum wächst aggressiv, sprengt mit seinen Wurzeln sogar Asphalt und verdrängt heimische Vegetation. Seine Bekämpfung ist extrem schwierig. 🌳

7. Robinie
Oft fälschlich als Akazie bezeichnet, wuchert auch die Robinie stark und verdrängt heimische Pflanzen. Ihre Ausbreitung ist ein ernstes ökologisches Problem, besonders in Wäldern und an Waldrändern. 🌲

Fazit: Diese sieben Pflanzen zeigen, wie gravierend die Folgen eingeschleppter Arten sein können – für Natur, Landwirtschaft und Gesundheit. Eine frühzeitige Erkennung und konsequente Bekämpfung sind entscheidend, um Schäden zu begrenzen. 🔎


Quelle: Freizeit.at

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