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Die Pendlerpauschale muss angehoben werden!

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) für Anhebung auf 40 Cent pro Kilometer / Klarstellung:
Pauschale ist keine Subvention
Angesichts der stark gestiegenen Preise für Energie berät die Ampelkoalition ein Maßnahmenpaket,
um die Bürger zu entlasten. „Es ist folgerichtig, dass die Bundesregierung nun
endlich auf die hohen Energiepreise reagieren will. Dabei muss auch die Pendlerpauschale
deutlich angehoben werden“, fordert Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler.
Als Richtgröße für eine angemessene Erhöhung der Pendlerpauschale schlägt der Bund der
Steuerzahler eine Erhöhung auf mindestens 40 Cent ab dem ersten Kilometer vor. Mit dieser
Anhebung würde die Politik Berufspendler an der Zapfsäule wirksam entlasten. „Eine solche
Entlastung ist nur fair, denn staatliche Abgaben machen den überwiegenden Teil des Preises
für Treibstoff aus. Zudem muss die Regierung auch aus steuersystematischer Sicht
handeln! Die Anhebung ist mehr als geboten, denn die Pendlerpauschale wurde seit Jahren
nicht genügend an die gestiegenen Preise angepasst“, so Holznagel.
Wichtige steuerrechtliche Regelung für alle Berufspendler
Immer wieder gerät die Pendlerpauschale in Kritik. Dabei handelt es sich aber um eine wichtige
steuerrechtliche Regelung, um die Besteuerung nach dem Leistungsfähigkeits- und Nettoprinzip
sicherzustellen. Das Bundesverfassungsgericht und der Bundesfinanzhof haben
immer wieder die Erforderlichkeit des steuerlichen Abzugs für Fahrtkosten zur Arbeit herausgestellt.
„Oft gerät in Vergessenheit, dass allen Berufspendlern diese Pauschale zusteht.
Dabei ist es egal, ob sie Auto fahren, den ÖPNV oder die Bahn nutzen. Selbst Radfahrer
können richtigerweise ihre Aufwendungen geltend machen“, stellt Reiner Holznagel klar.
Pendlerpauschale ist keine Subvention
Kritiker bezeichnen die Pendlerpauschale teilweise sogar als Subvention. Die Bundesregierung
selbst stellt richtigerweise in ihrem aktuellen Subventionsbericht hierzu klar, die Pendlerpauschale
ist keine Subvention. Reiner Holznagel: „Diese Diskussion hat wenig mit der
Wirklichkeit zu tun, denn Tausende Berufspendler sind auf ihr Auto angewiesen. Sie können
wegen fehlender Infrastruktur nicht zwischen der Bahn oder dem ÖPNV wählen. Sie können
auch nicht einfach näher an ihren Arbeitsort oder in die Stadt ziehen. Deshalb ist es richtig,
dass der Staat ihnen einen Teil der hohen Pendelkosten abnimmt!“

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