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„Wir brauchen eine offizielle, gemeinsame Plattform, um echte Partner zu werden!“ – Junge Liste fordert gemeinsames Gremium von Stadt und Landkreis

Die Fraktionssprecherin der Jungen Liste Landkreis Landshut, Elisabeth Fuß

Pressemitteilung

Die Kreistagsfraktion der Jungen Liste unterstützt die Initiative der beiden Stadträte Dr. Thomas Haslinger und Thomas Küffner und fordert ebenfalls ein gemeinsames, vorberatendes Gremium für Stadt und Landkreis. „Wir wollen enger zusammenwachsen und brauchen dafür eine gemeinsame Plattform, um echte Partner für die Region Landshut zu werden“, bekennt sich der Vorsitzende der Jungen Liste Maximilian Ganslmeier zu mehr Zusammenarbeit. „Wir sind eine starke Region, stehen angesichts der Folgen der Corona-Pandemie aber vor großen Herausforderungen. Jetzt gilt es mehr denn je Kräfte zu bündeln und gemeinsame Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Ein Schwerpunkt sollte dabei die medizinische Versorgung und der ÖPNV werden.“

Fraktionssprecherin Elisabeth Fuß ergänzt: „Wir haben in den letzten Jahren viele Synergie-Effekte verspielt. Das sieht man zum Beispiel bei der generalistischen Pflegeausbildung. Hier sind Stadt und Landkreis jeweils eigene Wege gegangen, obwohl eine Zusammenarbeit so nahegelegen wäre. Deswegen reicht es aus unserer Sicht nicht mehr, wenn Landrat Dreier und Oberbürgermeister Putz sich zu zweit beraten. Wir brauchen einen breiteren Austausch bei der Zusammenarbeit zwischen Stadt- und Kreisräten.“ Ein weiteres Beispiel sei die ausbaufähige Zusammenarbeit zwischen dem Städtischen Klinikum und dem Landkreiskrankhaus in Achdorf. Trotz beiderseitiger  Lippenbekenntnisse von Landrat und OB eine Zusammenarbeit zu intensivieren, ist bislang noch kein echter Durchbruch gelungen, kritisiert Kreisrätin Fuß weiter. Angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs mit einbrechenden Steuereinnahmen brauche es jetzt ein tragfähiges Gesamtkonzept für die gesamte Region.

Aus Sicht der Jungen Liste gibt es für die Bürgerinnen und Bürger keinerlei Grenzen zwischen Stadt und Landkreis – nur alte Gräben zwischen den verantwortlichen Politikern und aus Landkreissicht die Angst vor Finanzhilfen für die Stadt. Eine gemeinsame Plattform zwischen Stadt und Landkreis steht aus Sicht der Jungen Liste für eine zeitgemäße, transparente und bürgernahe Politik für den gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum Landshut.


Der Vorsitzende der Jungen Liste Maximilian Ganslmeier

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Fotos: Junge Liste Landkreis Landshut

 

 

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