Frontenhausen – viel mehr als Eberhofer-Kreisel und Metzgerei Simmerl
Frontenhausen – viel mehr als Eberhofer-Kreisel und Metzgerei Simmerl
Freie Wähler-Landtagsabgeordnete Jutta Widmann zu Besuch bei Bürgermeister Dr. Franz Gassner
Frontenhausen. Der Markt Frontenhausen ist bundesweit bekannt als Drehort der erfolgreichen Eberhofer-Krimis. Abseits der Leinwand hat die Marktgemeinde, die in den Eberhof-Filmen den fiktiven Namen Niederkaltenkirchen trägt – aber viel mehr zu bieten als den legendären Eberhofer-Kreisel, die Metzgerei Simmerl oder Wolfis Wirtshaus. Frontenhausen ist ein lebenswerter und liebenswerter Markt mit Zukunft. Davon überzeugte sich jetzt die Landtagsabgeordnete Jutta Widmann im Rahmen eines Informationsbesuchs bei Bürgermeister Dr. Franz Gassner (CSU).
„Frontenhausen beeindruckt durch eine lebendige und dynamische Gemeindeentwicklung. Eine Entwicklung, die ich als Landespolitikerin gerne unterstütze“, betonte Jutta Widmann. „Gute Infrastrukturen und eine nachhaltige Entwicklung wie in Frontenhausen sind von größter Bedeutung, um den Menschen im ländlichen Raum abseits der großen Ballungszentren eine lebenswerte Umgebung und eine Zukunft zu bieten“, so die Landtagsabgeordnete der Freien Wähler.
Bei dem Treffen diskutierten die Landtagsabgeordnete und der Bürgermeister zahlreiche spannende Themen und richtungsweisende Projekte in Frontenhausen. Eines dieser Projekte ist die Fertigstellung des Baus von 54 seniorengerechten Wohnungen in Verbindung mit einer Tagespflege. Die Suche nach Fachkräften für das bestehende Seniorenheim stellt einer der größten Herausforderungen der Marktgemeinde dar. „Die Probleme in Frontenhausen sind die gleichen, wie in anderen Kommunen und Gemeinden. Natürlich macht sich auch hier der Fachkräftemangel bemerkbar. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels ist es deshalb wichtig, dass die Kommunen all die Werkzeuge an die Hand bekommen, um dem Problem zu begegnen. Dafür brauchen sie die Unterstützung der Landespolitik.“, so Widmann.
Ein weiterer Schwerpunkt des Informationsbesuchs war die Sicherung der Wasserversorgung durch den Markt Frontenhausen – in Zeiten des Klimawandels ein existenziell wichtiges Thema. Frontenhausen ist dabei in einer komfortablen Position. Der Markt verfügt seit langem über eine eigene Wasserversorgung, die bis Ende 2030 genehmigt ist. Die Gemeinde plant jetzt eine Erweiterung. Dabei spielen zwei bestehende Brunnen eine wichtige Rolle, und es ist geplant, einen dritten Brunnen zu bauen sowie [GF1] den Hochbehälter zu erweitern. Die Kosten für diese Projekte belaufen sich auf mindestens 2,5 Millionen Euro.
Eberhofer als Botschafter der Gemeinde
Neben den infrastrukturellen Entwicklungen war bei dem Gespräch zwischen der Landespolitikerin und dem Rathaus-Chef auch die Rolle Frontenhausens als Kulisse für die beliebte Eberhofer-Kino-Serie Gesprächsthema. Längst ist die Romanfigur und Kino-Kommissar zum Botschafter Frontenhausens geworden. Viele Eberhofer-Fans statten der Gemeinde einen Besuch ab, um sich die Original-Drehorte anzusehen. „Die Gemeinde plant die Einrichtung einer interaktiven Führung, bei der Besucherinnen und Besucher mit Hilfe von QR-Codes auf ihren Handys die Sehenswürdigkeiten aus den Eberhofer-Filmen erkunden können. Und am Volksfestplatz soll eine interaktive Dauerausstellung errichtet werden “, so Bürgermeister Gassner.
Ein weiteres Highlight ist die Sanierung des denkmalgeschützten Wirtshauses, das einen wichtigen kulturellen und historischen Wert für die Gemeinde darstellt. „Die Instandsetzung des Wirtshauses, das mit einem finanziellen Aufwand von acht Millionen Euro verbunden war, wird dazu beitragen, das kulturelle Erbe von Frontenhausen zu erhalten und gleichzeitig einen attraktiven Treffpunkt zu schaffen“, so Gassner. Ein Projekt, das für Widmann als gastropolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Vorbildcharakter habe. „Unsere Wirtshauskultur ist prägend für Bayern. Es gilt sie zu erhalten – und dafür auf landespolitischer Ebene die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Dorfwirtshäuser als Mittelpunkt der Gemeindelebens eine Zukunft haben können“, so Widmann.
Widmann: „Bayern braucht starke ländliche Räume wie Frontenhausen“
Weitere Themen, die bei dem Informationsbesuch zur Sprache kamen, waren die Sanierung der Mittelschule, die Einweihung eines neuen Kindergartens sowie die Zufriedenheit der Gemeinde mit AWO als Betreiber des Kindergartens und des Seniorenheims. Frontenhausen verfügt zudem für eine ländliche Kommune über eine außerordentlich gute medizinische Versorgung mit zwei Apotheken, drei Zahnärzten, einem Tierarzt und zwei großen Hausarztpraxen mit insgesamt fünf Ärzten.
Baulandgestaltung stellt in Frontenhausen aufgrund der geographischen Gegebenheiten zwar eine besondere Herausforderung dar. Bürgermeister Dr. Franz Gassner betonte aber, dass er weiterhin attraktive Baulandmöglichkeiten in der Gemeinde schaffen möchte, um vor allem jungen Familien ein zu Hause und eine Zukunft zu geben: „Wir setzen uns weiterhin mit Nachdruck für die Entwicklung von Bauland ein und sind bestrebt, die Infrastruktur und Versorgung in Frontenhausen kontinuierlich zu verbessern.“
Auf die Unterstützung von Jutta Widmann kann er dabei zählen: „Bayern braucht starke und attraktive ländliche Räume ebenso wie leistungsfähige und effiziente Zentren. Einen gerechten Ausgleich zwischen Stadt und Land schaffen und dafür sorgen, dass sich unsere Stärken gegenseitig ergänzen – dafür werde ich mich auch weiterhin als Landtagsabgeordnete einsetzen. Und dafür werde ich auch weiterhin den engen Austausch mit den Bürgermeistern in meinem Wahlkreis suchen.“

