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Georg Küttinger

Fotografie
Ausstellungsdauer 12.11. – 04.12.2022
Eröffnung
Freitag, 11.11. um 19.30 Uhr
Einführung
Ursula Bolck-Jopp, 1. Vorsitzende /Kunstverein Landshut im Gespräch mit dem
Künstler

Kunstverein Landshut e.V., Herrngasse 375, 84028 Landshut Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag: 14:00 bis 17:00 Uhr www.kunstverein-landshut.de
REMIX UND INTERFERENZEN
Am Freitag, dem 11. November eröffnet um 19.30 Uhr in der Galerie des
Kunstvereins eine Ausstellung mit Fotoarbeiten des Münchner Künstlers Georg
Küttinger. Er wird die zwei Serien „REMIX“ und „INTERFERENZEN“ zeigen.
REMIX ist ein Begriff aus der Musik. Wie das Remix ein Stuck neu arrangiert ̈ und
interpretiert, werden die Motive in Küttingers großformatigen Fotoarbeiten in
Einzelbilder zerlegt und dann in der Fokussierung auf bestimmte Rhythmen,
Abfolgen und Darstellungsaspekte zu einem Bild verdichtet. Multiperspektivität und ̈
Synchronizität ̈ erzeugen einen neuen Bildraum. Das neu entstandene Bild begegnet
dem Betrachter nicht als abgelichteter Augenblick, sondern als facettenreiches
Spektrum. Georg Küttinger konstruiert seine Bilder ̈ , indem er dieselben Motive, die
zu unterschiedlichen Zeiten aus unterschiedlichen Blickwinkeln aufgenommen
wurden, zu einem Bild neu zusammensetzt. Damit macht er eine allgemeine
Erfahrung sichtbar: Es ist unmöglich ̈ , etwas länger als einen kurzen Moment statisch
zu sehen und festzuhalten, denn schon die nächste Bewegung verändert die Ansicht.
INTERFERENZEN nennen sich die neuen Arbeiten, in denen sich die spielerische
Auseinandersetzung mit dem Thema der Wahrnehmung fortsetzt. Die Motive der
Überlagerung und des Durchdringens begegnen uns auch in diesen Werken. Doch
diesmal gestaltet Künstler zudem das „Dazwischen“, den Raum, der als Medium
zwischen dem Bild und dem Betrachter liegt. Mehrere Schichten von manuell
bearbeiteten Gießharzplatten werden vor die fotografischen Kompositionen montiert.
Diese transparenten Platten korrespondieren mit dem fotografischen Hintergrund und
reagieren auf diesen, nehmen in ihren Formen und Strukturen also die
dahinterliegenden fotografischen Motive in Verschiebungen und Überschneidungen
formal wieder auf. Als Grundlage für seine Fotoarbeiten wählt Küttinger abstrakte ̈
Motive, die er zu räumlichen Konstruktionen verdichtet. ̈ Durch das Spiel des Lichts
und kleinste Änderungen des Blickwinkels beim Betrachten gerat die dynamische, ̈
subjektive Wahrnehmung ins Oszillieren

Foto:

Georg Küttinger

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