
Die Fotos zeigen Staubildungen aus beiden Richtungen auf die Luitpoldbrücke zu.
(zum Artikel „Verkehrswende auf der Luitpoldbrücke“ in der LZ vom 28.5.2022, siehe unten)
Da wähnt man sich schon in einem schlechten Traum, wenn man die Forderungen und Ansichten einiger Landshuter Stadträte in diesem Artikel liest. Die Luitpoldbrücke, über die der Verkehr zweier Bundesstraßen (B11, B15) fliest, soll zu Gunsten von Fahrrädern auf zwei Fahrspuren verengt werden. Auch ich fahre häufig mit dem Rad über die Luitpoldbrücke und hatte bisher keinerlei Probleme. Die beiden Gehsteige mit den abgetrennten Geh- und Radwegen reichen bei rücksichtsvollem Verhalten locker für Fußgänger und Radfahrer aus. Das Fahren der Radler auf der falschen Seite muss auch nicht sein, auf beiden Isarseiten sind Unterführungen um die Seiten gefahrlos wechseln zu können.
Wer hier eine Verengung der Brücke fordert, wird noch mehr Stau auf beiden Seiten der Brücke provozieren. Die Fahrzeuge stauen sich bereits jetzt zu Stoßzeiten bis zur Dammstraße, bzw. zum Grätzberg zurück. Soll der Stau denn wirklich bis zum Rennweg bzw. Kupfereck reichen?
Sollen Lkw und Pkw durch den unnötigen Stau noch mehr Abgase und Feinstaub in der Stadt hinterlassen?
Ein negatives Beispiel bietet die Konrad-Adenauer-Straße. Dort wo sich die Fahrspuren verringern bilden sich endlose Staus auf beiden Seiten.
Wenn die Grünen- Stadträtin, Frau Iris Haas, ein „Baby“ braucht, wie sie sagt, dann soll sie sich für einen schnellen Weiterbau der B15neu stark machen. Damit würde die Stadt wirklich von dem massenhaften Durchgangsverkehr entlastet und dann könnte man auch über den Luxus einer Zusatzspur für Fahrräder nachdenken.
Jakob Huber, Ergolding



