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Landshuter Brauhaus wird zum Stadtbier!

Grobe Entwürfe der Bierkrüge der Stadtbrauerei Landshut aussehen.
(Foto: gewöhnlich gut unterrichtete Kreise im Rathaus)

Der 1. April bringt es an den Tag!

Zum erst kürzlich im Umweltsenat der Stadt Landshut beschlossenen Landshuter Stadthonig kommt nun mit einem einzigen Zapfhahnschlag das Stadtbier dazu. Dieses Mal nicht von Stadträten beantragt, sondern wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, referatsübergreifend vorbereitet und abgefüllt.

Michael Luger, der Marketing-Desperado der Stadtverwaltung, hat den Coup federführend eingefädelt oder besser gesagt „gezapft“. Geht es nach ihm, werden die MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung künftig nicht nur Freibier als Deputat erhalten, sondern auch vom vergünstigten Verkauf profitieren. Nicht nur der Landshuter Einzelhandel soll künftig die Mitarbeiter unterstützen, sondern gerade die künftige Stadtbrauerei kann die Versorgung mit frischem kühlem und köstlichem Genuss sicherstellen.

Ein Preisnachlass ist auch für die StadtratsmitgliederInnen vorgesehen. Die Höchstmenge pro Jahr wird noch diskutiert.
Zunächst wird bis zum Ende der Legislaturperiode in den Sitzungen des Dultsenates pro Sitzungsstunde „eine frische Halbe“ gereicht.
Man hört, dass bereits ein Gutachter beauftragt wurde die Wirkung auf den Sitzungsverlauf zu evaluieren.

Bekannte Landshuter Journalisten haben sich bereits zur Verstärkung des Marketing-Teams bzw. als Werbeleiter angeboten.

Ob das neue Brauhaus-Areal wie ursprünglich geplant in Löschenbrand (neben dem ehem. Hitachibetriebsgelände) oder doch in Ellermühle zwischen dem beliebten Biergarten und dem Flugplatz errichtet wird, steht angeblich noch nicht fest. Dies ist Thema im kommenden April-Plenum.
Der Standort Ellermühle hätte den Synergieeffekt, dass OB Putz bei seinen Fahrten von Bruckberg in das Rathaus Transporte übernehmen könnte.
Spötter freuen sich dem Vernehmen nach, dass nun Ellermühle nicht in „Eller-World“ umbenannt wird.
Seitens der Kämmerei rechnet man damit, dass mit diesem Schachzug eine sprudelnde Einnahmequelle besteht, die bei allen künftigen städtischen Veranstaltungen fließen wird. Damit ist die Versorgungslage des wichtigen bayerischen Nahrungsmittels im Stadtgebiet bis auf weiteres gesichert.
Die Einnahme dient dem Stadthaushalt und damit sind auch die geplanten Investitionen auf Dauer gesichert. Die Möglichkeiten eines Ausschanks im Rathauskeller oder im Salzstadel wird derzeit von der Verwaltung geprüft.
Trinken mit gutem Gewissen für die Kultur, für den Sport, die Schulen, Kindergärten usw…
OB Putz hat sich bereits an den Gesundheitsminister Karl Lauterbach gewandt und hat auf Vorschlag des Stadtmarketing um eine Bestätigung für die positiven gesundheitlichen Wirkungen von Bier gebeten.
Die ÖDP will angeblich das Reinheitsgebot kippen und testweise Stadtbier aus allen nachwachsenden Rohstoffen brauen lassen.
Seitens der Grünen im Stadtrat wird bereits ein Stadt-Honig-Met vorgeschlagen…

Erste grobe Entwürfe für Aufkleber wurden im Rathaus heimlich fotografiert und der Redaktion zugespielt:


Dieser Beschluß ist kein Aprilscherz:

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