Viel Bargeld in Schließfachanlage entdeckt / Bundespolizei ermittelt Eigentümer.
Mittwochnachmittag (3. November) kam es zu einem etwas kuriosen
Einsatz der Münchner Bundespolizei. Die Schließfachaufsicht des
Münchner Hauptbahnhofes meldete den Fund einer erheblichen Menge
Bargeld in einem überfälligen Schließfach. Den hinzugezogenen Beamten
gelang es, den Eigentümer ausfindig zu machen.
Gegen 14 Uhr meldete die Schließfachaufsicht des Münchner
Hauptbahnhofes, dass in einem Schließfach in der nördlichen
Schließfachanlage ein Turnbeutel gefunden wurde, in welchem sich eine
größere Menge Bargeld befindet. Aufgefallen sei das Schließfach, weil es
bereits mit 40 Euro überfällig war. Eine Streife der Bundespolizei nahm
sich der Sache an, stellte den Turnbeutel, samt 5150 Euro Bargeld sicher
und ließ es durch eine ortsansässige Bank auf Echtheit prüfen. Die
Echtheit der Banknoten wurden bestätigt. Ebenfalls im Schließfach
befand sich eine Visitenkarte. Die Person auf welche die Visitenkarte
ausgestellt war konnte telefonisch erreicht werden. Der 30-jährige
Deutsche bestätigte, dass es sich bei dem Geld um sein Eigentum
handelte und gab an, dass er am vergangenen Freitag sein Wohnmobil
verkauft habe und das Geld bei einer Bank einzahlen wollte. Jedoch hatte
keine Bank mehr zu der Uhrzeit auf, weshalb er sich entschloss das Geld
in einer Schließfachanlage zu deponieren, da er in den Urlaub fahren
wollte. Da er sich noch immer im Urlaub befand, vereinbarte der
Münchner mit den Beamten, seinen Verkaufserlös nach seiner Rückkehr
bei der Bundespolizei abzuholen.

