Neuwahlen bei CSU Mitte: Schöllhorn-Gaar bleibt Chef
Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (l.) gratulierte der Vorstandschaft des CSU-Ortsverbandes Mitte um Vorsitzenden Anton Schöllhorn-Gaar (3.v.r.) und dessen Stellvertretern Petra Möllerfrerk (m.) und Stephan Koller (3.v.l.) zur Wiederwahl.
Bei der CSU Mitte standen Neuwahlen an. Das bewährte Team des Ortsverbandes wurde in der turnusgemäß stattfinden Ortshauptversammlung im Amt bestätigt und kann ihre politische Arbeit fortsetzen. Neben den Neuwahlen gab Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier einen Einblick in aktuelle Themen der Landespolitik.
In seinen Ausführungen sprach der Abgeordnete vor allem die Gesundheitspolitik an. Insgesamt, so Radlmeier, der im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags mitarbeitet, sei jeder Euro, der in den Bereich Gesundheit und Pflege investiert werde, absolut sinnvoll und gut angelegt. Als eines der drängendsten Themen identifizierte Radlmeier eine umfassende Pflegereform: „Es braucht eine Revolution des Systems“, so der Abgeordnete. Die ersten Schritte habe der Bund nun unternommen, nach der Bundestagswahl müsse die Thematik aber endlich allumfassend angepackt werden.
Äußerst erfreut zeigte sich die Gesprächsrunde dagegen über die örtlichen Fortschritte im Gesundheitswesen: Dank der hohen Millionen-Fördersumme aus der Krankenhausplanung für die neuen Bettenhäuser im Klinikum werde der Krankenhausstandort Landshut weiter aufgewertet, , wie es Anton Schöllhorn-Gaar, Ortsvorsitzender der CSU Mitte, treffend formulierte.
Innenstadtentwicklung begleitet
In seinem Arbeitsbericht ging Schöllhorn-Gaar auf einige Themen ein, die der Ortsverband begleitet hatte, wie Tempo 30 während des Christkindlmarktes in der Freyung oder die dezentralen Standorte für die Marktkaufleute während der Pandemie. Ein Dauerbrenner ist und war der Denkmalschutz in der Innenstadt. „Wobei man immer eine wirtschaftliche Nutzung eines alten Gebäudes im Auge haben müsse“, so Schöllhorn-Gaar. Es gehe nicht um die Schaffung von musealen Ausstellungsstücken, sondern um Häuser und Wohnraum mit einem besonderen historischen Flair.
In diesem Zusammenhang erinnerte der stellvertretende Ortsvorsitzende Stephan Koller an das „leider immer noch nicht“ umgesetzte Beleuchtungskonzept mit Bischofsstäben, das vom Verband schon vor Jahren erarbeitet worden sei.
Darüber hinaus war der Vorstandschaft die Teilnahme an den Bürgerversammlungen ein wichtiges Anliegen, um von Bürgerinteressen aus erster Hand zu erfahren. So setzte sich die Vorstandschaft für eine Beschilderung an der Engstelle in der Alten Bergstraße ein, die von der Stadt auch umgesetzt wurde.
Vorstandschaft bestätigt
Nach dem Kassenbericht von Rudolf Schermer und dem Bericht der Kassenprüfung durch Eva-Maria Laske wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die Neuwahlen brachten folgende einstimmige Ergebnisse: Vorsitzender des Ortsverbandes bleibt Anton Schöllhorn-Gaar. Als Stellvertreter fungieren weiterhin Petra Möllerfrerk und Stephan Koller. Für die Kasse ist Schatzmeister Rudolf Schermer und für die Schriftführung Lucia Frommeld verantwortlich. Das neu geschaffene Vorstandsamt des Digitalbeauftragten übernimmt Marcel Begemann. Als Beisitzer wurden bestätigt oder neu gewählt: Michael Hahn, Horst Heppenheimer, Erwin Pelzer, Sabine Radlmeier, Robert Schneller, Horst Stepanow, Philipp Wetzstein und Peter Zach. Die Kassenprüfung übernehmen Eva-Maria Laske und Michael Hoffmann.

