Vor 20 Jahren: Wie der TSV Auloh Energiekosten sparen wollte
Ein Rückblick auf ein Energiesparprojekt aus dem Jahr 2006
Landshut-Auloh. Bereits vor 20 Jahren beschäftigte sich der TSV Auloh erstmals mit der Frage, wie sich die Energiekosten seines Vereinsheims langfristig senken lassen. Ein LZ-Bericht aus dem Jahr 2006 zeigt, wie der Verein damals auf eine moderne Wärmedämmung setzte und damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollte.
Der von Stadtrat Rudolf Schnur damals hinzugezogene Energieberater Hans-Jürgen Werner aus Freising erläuterte, wie sich durch Sanierungsmaßnahmen die laufenden Betriebskosten verringern lassen.
Schon damals spielte neben der finanziellen Entlastung auch der Umweltgedanke eine wichtige Rolle. Der Verein wollte zeigen, dass sich energetische Sanierungen nicht nur für private Haushalte, sondern auch für Sportstätten sinnvoll einsetzen lassen.
Der historische Zeitungsartikel macht deutlich, dass Themen wie Energieeffizienz, steigende Heizkosten und der Einsatz von geeignetem Dämmmaterial bereits 2006 aktuell waren. Fragen, die auch zwei Jahrzehnte später nichts von ihrer Bedeutung verloren haben.
Die Umsetzung der Sanierung erfolgte zeitnah und war im Frühjahr 2008 abgeschlossen.
Aber leider haben sich, wie Stadtrat Schnur schon damals bedauerte „Viel geredet, wenig gemacht“ bisher nur wenige Nachahmer gefunden. Gut, dass es Leuchttürme wie das Vereinsheim des TSV Auloh gibt.
Quelle: Historischer Zeitungsbericht aus dem Jahr 2006, „Dämmen gegen die Wärmefluchthelfer“.

