Politik

DL21 Bayern wählt Anja König und Raoul Koether an die Spitze

Anja König bleibt Co-Vorsitzende, Raoul Koether folgt auf Herbert Lohmeyer

DL21 Bayern wählt neuen Landesvorstand – Anja König und Raoul Koether bilden neue Doppelspitze

Das Forum Demokratische Linke 21 (DL21) Bayern hat bei seiner Mitgliederversammlung am Dienstag in München einen neuen Landesvorstand gewählt. Anja König aus Landshut (2. v. l.) wurde als Co-Vorsitzende bestätigt. An ihrer Seite steht künftig der Münchner Raoul Koether (3. v. l.), der die Nachfolge von Herbert Lohmeyer antritt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden die SPD-Landesvorsitzende Ronja Endres (4. v. l.) und Wolfgang Handschuch (rechts im Bild) wiedergewählt.

Dem neuen Landesvorstand gehören als Beisitzerinnen und Beisitzer Falko Blumental, Matthias Bonigut, Philipp Graßl, Martin Hobmeier, Benjamin Lettl, Herbert Lohmeyer, Manuel Michniok, Reka Molnar sowie die Bundestagsabgeordnete Dr. Carolin Wagner an.

In ihrem Rechenschaftsbericht blickte König auf die politische Arbeit der vergangenen beiden Jahre zurück. Im Mittelpunkt standen insbesondere die soziale Gerechtigkeit, eine gerechte Steuer- und Finanzpolitik, die Stärkung des Sozialstaates sowie die kritische Begleitung der Regierungsbildung nach der Bundestagswahl 2025. Mit zahlreichen Positionspapieren, öffentlichen Stellungnahmen und Diskussionsveranstaltungen habe sich die DL21 Bayern aktiv in die sozialdemokratische Debatte eingebracht. Auch an der Erarbeitung programmatischer Grundlagen auf Bundesebene habe man mitgewirkt.

„Gerade in politisch schwierigen Zeiten braucht die SPD eine starke linke Stimme, die sich für die Interessen der arbeitenden Menschen, soziale Sicherheit und eine gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Wohlstands einsetzt“, betonte König. „Wir wollen nicht nur politische Entscheidungen kritisch begleiten, sondern konkrete Alternativen aufzeigen und die Sozialdemokratie wieder stärker als gestaltende Kraft erkennbar machen.“

Der neu gewählte Co-Vorsitzende Raoul Koether sieht insbesondere in der programmatischen und strategischen Erneuerung der SPD eine zentrale Aufgabe. „Die Sozialdemokratie muss wieder deutlich machen, wofür sie steht und welche gesellschaftlichen Veränderungen sie erreichen will. Es reicht nicht, bestehende Verhältnisse zu verwalten. Wir müssen den Menschen wieder eine glaubwürdige Perspektive für sozialen Fortschritt bieten“, so Koether.

Ein Schwerpunkt der künftigen Arbeit soll die stärkere Vernetzung innerhalb der SPD und mit Gewerkschaften sowie gesellschaftlichen Initiativen sein. Zugleich will die DL21 Bayern ihre Mitglieder stärker in politische Diskussionen einbeziehen und sich aktiv am Grundsatzprogrammprozess der SPD beteiligen.

„Unser Ziel ist eine Sozialdemokratie, die nicht nur über Gerechtigkeit spricht, sondern sie auch politisch durchsetzt. Dafür werden wir uns als DL21 Bayern weiterhin engagiert und kritisch-konstruktiv einbringen“, erklärte König abschließend.

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