Wirtschaft und Unternehmen

Büchsenmacher-Ausbildung und Meisterfortbildung künftig in Bayern

Neue bundesweite Innung hat seit Januar ihren Sitz in Garching

Büchsenmacherhandwerk

Deutsche Büchsenmacherausbildung künftig in Bayern

Aiwanger: „Deutschlands Büchsenmacher werden künftig in Bayern zum Meister ausgebildet“

GARCHING – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die neu gegründete Büchsenmacherinnung für Deutschland in Garching besucht und zum Zusammenschluss beglückwünscht. Aiwanger: „Mit der Gründung der Büchsenmacherinnung in Bayern haben wir gemeinsam ein starkes Zeichen für dieses hochspezialisierte Handwerk gesetzt. Jäger und Sportschützen können sich dadurch auch künftig auf höchste Qualität ihrer Waffen und Sportgeräte verlassen. Nach der Fusion von sechs Länderinnungen hat dieses Handwerk nun wieder eine vereinte Stimme. Wir haben gemeinsam alle Hürden aus dem Weg geräumt und damit den Grundstein für eine gute Zukunft des Büchsenmacherhandwerks gelegt. Ich danke den Vertretern der anderen Bundesländer für diese Einigung auf ein zukunftsfähiges Konzept, das Kräfte bündelt und die Qualität weiter verbessert. Das Büchsenmacherhandwerk verbindet handwerkliches Können mit moderner Technik und einem hohen Maß an Verantwortung. Ob bei der Fertigung, Reparatur oder individuellen Anpassung von Jagdwaffen: Entscheidend sind Erfahrung, Sorgfalt und zuverlässige Arbeit. Für Jägerinnen und Jäger sind qualifizierte Büchsenmacher wichtige Ansprechpartner, wenn es um die fachgerechte Betreuung ihrer Waffen geht. Das garantiert auch den Tierschutz.“

Der Minister hat die Gründung der neuen Büchsenmacherinnung für Deutschland auf den Weg gebracht. Bereits frühzeitig hatte er sich für die Stärkung des Büchsenmacherhandwerks in Bayern eingesetzt und gemeinsam mit den Beteiligten die notwendigen Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Struktur geschaffen. Dabei ging es neben der Neuaufstellung der Innungsstruktur insbesondere auch um die Stärkung der beruflichen Bildung und die Zukunft des Berufs.

Zum 1. Januar dieses Jahres hat die neue Innung ihre Arbeit aufgenommen. Hervorgegangen aus der Fusion von sechs Länderinnungen, vertritt sie aus Bayern heraus heute rund 120 Mitgliedsbetriebe bundesweit. Die gemeinsame Innungsstruktur stärkt die Interessenvertretung und schafft bessere Voraussetzungen für Ausbildung, Fortbildung und einheitliche Qualitätsstandards.

Mit rund 30 Auszubildenden und konstanten Zahlen in der Meisterfortbildung zeigt das Büchsenmacherhandwerk zugleich eine stabile Nachwuchssituation. Der Freistaat unterstützt das Handwerk bei der beruflichen Bildung und bei der Modernisierung von Bildungsstätten.

„Gerade bei einem so spezialisierten Handwerk wie den Büchsenmachern kommt es auf gute Ausbildung und fachliche Erfahrung an“, betont Aiwanger. „Wir wollen, dass junge Menschen auch künftig die Möglichkeit haben, diesen anspruchsvollen Beruf zu erlernen und sich darin weiterzuentwickeln. Mit der neuen Innung haben wir dafür deutschlandweit die besten Voraussetzungen geschaffen. Sicherheit, Qualität und damit auch Tierschutz durch bestens gewartete Jagdwaffen und beste Ausrüstung für unsere Sportschützen – wir machen das gemeinsam möglich.“

Bild: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die neu gegründete Büchsenmacherinnung für Deutschland in Garching besucht und zum Zusammenschluss beglückwünscht. Das Bild zeigt: (v.l.n.r.) Franz-Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstags; Karl Prommersberger, Bundesobermeister der Büchsenmacherinnung für Deutschland; Dr. Peter Stein, ehemaliger Referatsleiter Handwerk im Wirtschaftsministerium (StMWi); Valentin Höfle, Referent für Handwerk im StMWi, Christian Metges, Vizepräsident des Bundesverbands Metall; Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaft- und Jagdminister; Thomas Göls, Geschäftsführer der Göls Edelstahlverarbeitung; Lorenz Tüllmann, Büchsenmachermeister; Dieter Vierlbeck, stv. Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Handwerkstags; Hubert Stärker, Präsident des Bayerischen Jagdverbands; Dr. Matthias Schönberger, Hauptgeschäftsführer der Elektroinnung München; Alfons Schmid, Ausbildungsleiter der Elektroinnung München; Leiter Berufsbildungszentrum Armin Riedel

Mehr anzeigen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"