Gefäßzentrum der LA-Regio Kliniken erfolgreich zertifiziert
Zentralisierte Strukturen erfüllen Qualitätsanforderungen der Fachgesellschaften
Dr. Kerstin Baustel, Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie am FIZ Ergolding, André Naumann, Vorstand der LA-Regio Kliniken, Prof. Dr. Konstantin Holzapfel, Chefarzt des Instituts für Radiologie an der Klinik Landshut-Achdorf, PD Dr. Dr. h.c. Georgios Meimarakis, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie, PD Dr. Hans-Peter Dinkel, Chefarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie an der Klinik Landshut-Mitte, Judith Angerer, Vorständin der LA-Regio Kliniken und Oezlem Yazici, Pflegerische Leitung der Station 2D – Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie – an der Klinik Landshut-Achdorf (v.l.n.r.).
Signal für erfolgreiche Transformation
Zentralisiertes Gefäßzentrum der LA-Regio Kliniken meistert Zertifizierung
Landshut – Etwas mehr als fünf Monate sind vergangen seitdem die gefäßchirurgischen Kliniken und somit auch Zentren der LA-Regio Kliniken am Standort Landshut-Achdorf zentralisiert wurden. Nur kurze Zeit nach diesem historischen Umbruch, der gemeinsam mit der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie den Startschuss in das neue Zeitalter der Gesundheitsversorgung in der Region Landshut einläutete, stellte sich die bereits hervorragend verwachsene Fachabteilung einer weiteren gemeinsamen Herausforderung. Schließlich prüfte die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) und die Deutsche Röntgengesellschaft das nun zusammengehörige interdisziplinäre Gefäßzentrum und dessen Funktionalität und Effizienz auf Herz und Nieren. Die daraus hervorgegangene beanstandungsfreie Zertifizierung des gemeinsamen Landshuter Gefäßzentrums sendet dabei ein positives Signal an die Daseinsvorsorge in der Region, denn auch die veränderten Strukturen erfüllen die Qualitätsansprüche beider Fachgesellschaften und bieten so ein perfektes Sprungbrett für deren Weiterentwicklung in der Zukunft.
Zu den essenziellen Voraussetzungen für diese historische Zertifizierung, die PD Dr. Dr. h.c. Georgios Meimarakis als Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie der LA-Regio Kliniken und Leiter des Gefäßzentrums federführend verantwortete, gehört unter anderem die optimale standort- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Besonders eng arbeitet die Gefäßchirurgie in diesem Zuge mit den Instituten für Radiologie und deren Chefärzten Prof. Dr. Konstantin Holzapfel (Klinik Landshut-Achdorf) und PD Dr. Hans-Peter Dinkel (Klinik Landshut-Mitte) zusammen, deren Expertisen beispielsweise im Rahmen des hybriden Operationssaals gemeinsam wirken. Doch auch die Fachbereiche Kardiologie, Nephrologie, Diabetologie und Neurologie der Kliniken Landshut-Mitte und Landshut-Achdorf bilden die interdisziplinäre Grundlage für die bestmöglichen Behandlungsvoraussetzungen im zertifizierten Gefäßzentrum. Abseits des stationären Bereiches können die Verantwortlichen allerdings auch auf die vertiefte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten bauen.
„Nach der bereits erfolgreich vollzogenen Zentralisierung unverzüglich eine ebenso beanstandungslose Zertifizierung zu meistern, gebührt großen Respekt und stellt eine Blaupause für weitere Transformationen und Spezialisierungen dar“, stellen die Vorstände der LA-Regio Kliniken, Judith Angerer, Jakob Fuchs und André Naumann, einhellig fest. Die Zentralisierung der Fachabteilung beinhaltete dabei ferner eine Umbenennung der entsprechenden Klinik, die seitdem als Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie geführt wird. Dieser Schritt trägt dem immer umfassenderen Leistungsspektrum und der stetigen Weiterentwicklung des medizinischen Angebots Rechnung.
Zu den zentralsten Leistungsbausteinen des Gefäßzentrums der LA-Regio Kliniken gehören die konventionelle und endovaskuläre Gefäßchirurgie, die mit ausgefeilten minimal-invasiven Kathetertechniken die Versorgung komplexer Aortenaneurysmen und die Wiedereröffnung von verschlossenen Arterien ermöglicht, die Venenchirurgie, welche von klassischen Krampfaderoperationen bis zu sogenannten „endovenöse“ Verfahren reicht, die Shuntchirurgie, die Wundtherapie sowie die Behandlung des diabetischen Fußes in Zusammenarbeit mit dem Diabeteszentrum.

