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Verkehrsminister Schnieder lehnt EU-Verbrennerverbot ab

„Wir brauchen Technologieoffenheit – Der Markt entscheidet“

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat sich in der aktuellen Debatte um das von der EU ab 2035 geplante Verbrennerverbot klar positioniert: Er spricht sich dagegen aus und fordert stattdessen mehr Technologieoffenheit. 🎙️

„Der Staat gibt nicht vor, wie wir das im Einzelnen machen. Schon gar nicht im Hinblick auf Verbrenner, E-Mobilität, Wasserstoff oder etwas anderes. Wir müssen die Leitplanken setzen, Wege aufzeigen und fördern. Aber es muss letztlich eine Entscheidung des Verbrauchers sein“, erklärte Schnieder im Gespräch mit auto motor und sport.

Markt statt Verbote
Für Schnieder ist klar: „Der Markt – und nicht Verbote – wird regeln, was sich durchsetzt und sinnvoll ist. Die Industrie schlägt den Weg ein, den sie hier für richtig hält.“ Damit stärkt er den deutschen Autoherstellern den Rücken, die sich ebenfalls auf der IAA in München gegen das Verbot ausgesprochen haben.

Rückenwind von Politik und Industrie
Neben den Autobauern forderte auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine Aufhebung des Verbrennerverbots, da sonst auch die gefragten Hybridmodelle betroffen wären. Schnieder betonte: „Ich halte nichts von Verboten in dem Bereich, das wird der Markt klären. Der Staat kann das nicht vorgeben. Wir müssen Möglichkeiten schaffen. Und wenn wir zum Beispiel Elektromobilität fördern wollen, dann geht das über den Ausbau der Ladeinfrastruktur.“ ⚡

Fazit: Der Verkehrsminister setzt im Streit um das Verbrenner-Aus auf Marktmechanismen und Infrastrukturförderung, nicht auf pauschale Verbote. 🚘


Quelle: auto motor und sport

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